Gesunder Rücken im Alltag

Schlafen, sitzen, tragen. Richtig gemacht, tut es nicht weh.

 

Schwere Gewichte tragen

Unsere Wirbelsäule ist ein Wunderwerk der Natur. Ihre Tragfähigkeit beläuft sich auf bis zu 1,5 Tonnen, das Gewicht eines Autos. Wird eine Last jedoch in einem ungünstigen Winkel, bzw. mit einem runden Rücken angehoben, kann dies zu Rückenschäden führen. Um Bandscheibendefekte zu vermeiden, ist es daher ratsam, schwere Gegenstände mit einen geraden Rücken anzuheben.

Dazu gehen Sie in die Hocke und stemmen das Gewicht mit den Bein- und Bauchmuskeln nach oben. Das Kreuz wird dabei nicht zum Anheben benutzt, sondern nur zum senkrechten Stützen der Last. Versuchen Sie nicht, ein Gewicht mit Schwung nach oben zu reißen. Reicht Ihre Kraft nicht, um den schweren Gegenstand langsam und gerade anzuheben, ist es keine Schande, nach Hilfe zu fragen. Versuchen Sie zudem, Verdrehungen des Oberkörpers zu vermeiden. Stattdessen können Sie mit den Füßen umtreten und so die Richtung wechseln.

 

Fensterputzen

Viele Tätigkeiten im Haushalt, wie das Fensterputzen, verlangen oft schmerzvolle Verrenkungen. Um eine Überdehnung der Wirbelsäule oder ein Hohlkreuz zu vermeiden, ist es sinnvoll, bei großen Fenstern eine Trittleiter zu verwenden. Ein Abzieher mit Teleskopverlängerung schont den Rücken. Machen Sie lieber kleinere Bewegungen statt im großen Radius zu putzen.

 

Quelle: http://guterschlaf.net/

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